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Der Große Stein

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Land der fliegenden Steine (Teil 3)

Der Große Stein bei Zernikow Etwa 200 m westlich der Gemarkungsgrenze zwischen Menz und Zernikow, die sich noch heute als mächtige Hecke von der Menzer Landstraße zum Junkerbusch erstreckt, liegt der Große Stein auf einer Ackerfläche. Nach Zernikow führt der Buchenremel, ein alter Verbindungsweg der kurz vor dem Großen Stein endet. Nicht immer ist der Stein begehbar. Wer ihn momentan besuchen möchte steht vor einem Rapsfeld und muss warten bis dieses abgeerntet sein wird. In den Ruppiner Heimatblättern aus den 30ziger Jahren steht zum Großen Stein folgendes geschrieben: „Drei Findlinge etwa gleicher Größe liegen ferner heute noch auf Zernikower Feldmark in Nähe des Junkerbusch, einem Streifen Buchenwald, der die auf der Südseite des Polzowkanals liegenden Wiesen von der Menzer Grenze bis etwa hin zur Zernikower Mühle begleitet. Etwa 500 m südlich von diesen, gleichfalls auf Zernikower Feldmark, am sogenannten Buchenremel, liegt mitten im Ackerfeld ein weiterer mächtiger Block von etwa 3 m Länge und 4 m Breite, bei einer Höhe von 1,15 Metern über der Erdoberfläche. Wie tief er noch in den Erdboden reicht, lässt sich nicht genau fest- stellen. Schätzungsweise mag dieser gewaltige Stein einen Rauminhalt von 30 m3 besitzen, also über ein Gewicht von 1.500 Zentnern verfügen. Von diesen Stein- blöcken sind aber irgendwelche Sagen nicht bekannt und wohl auch nie in Umlauf gewesen.“ Der Große Stein gehört auch zu den Findlingen die bereits in den 30ziger unter Schutz gestellt wurden. Das Schicksal der mit ihm gleichfalls geschützten Steine wie dem Dreieckstein und dem Spitzfindling am Junkerbusch, die wohl beide gesprengt wurden, blieb ihm allerdings glücklicherweise erspart. Der Naturschutzbe- auftragte des Kreises Gransee, der Revierförster Hans-Gerhard Böttcher, erstellte 1986 ersGroßer Stein  tmals ein Kataster der im Altkreis Gransee geschützten Findlinge und Quellen und versah dieses mit einer Lagebeschreibung. Da sich die Beschreibungen oftmals an alten Flurnamen orientierte die heute auf Karten nicht mehr dargestellt werden fiel es der Unteren Naturschutzbehörde in den Jahren 1992/1993 erneut schwer die Findlinge ausfindig zu machen damit sie mit einem Naturschutzschild versehen werden können. Die Lage des Großen Steines ist bekannt und so soll es auch bleiben. Vielleicht gelingt es ja, den Weg des Buchenremel so zu verlängern, dass er genau zum Großen Stein führt und das zu jeder Jahreszeit.

Norbert Wilke
GRÜNE LIGA Oberhavel

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