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Harenzacken

 

 

 

 

 

 

 

 

NSG Harenzacken

Der Harenzacken ist ein Feuchtwald- und Wiesenkomplex mit einer Vielzahl von Kleingewässern und dem verlandeten Albrechtsee.

Albrechtsee

Verlandeter Albrechtsee

Der Harenzacken gehört zweifelsohne zu den schönsten Waldgebieten im Altkreis Gransee. Das ehemalige Jagdgebiet derer von Werth, die ihren Familiensitz im Schloss Hoppenrade hatten, wurde nach 1945 auf die Bauern der Umgebung verteilt. Schon bald erfolgte die Bewirtschaftung durch den Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb der DDR. Insbesondere dem hier viele Jahre wirkenden Revierförster und Naturschutzhelfer Horst Petermann (1928-1994) ist es zu verdanken, dass der Charakter eines Mischwaldes feuchter und frischer Standorte mit seinen Brüchen, Senken und Laubholzbeständen in großen Bereichen erhalten blieb. Ornithologen um den bekannten Griebener Naturschutzhelfer Gerhard Kramer konnten im Harenzacken 120 Vogelarten nachweisen. Gerhard Kramer war es auch, der 1990 bei der zuständigen Naturschutzbehörde den Antrag auf Unterschutzstellung des Harenzacken einreichte. In den zahlreichen Kleingewässern des Gebietes befinden sich stabile Vorkommen der Rotbauchunke und des Moorfrosches. Um den Bestand der seltenen Amphibien zu erhalten wurden zahlreiche Biotoppflegemaßnahmen im Gebiet, so von der Jagdgenossenschaft, der Naturschutzverwaltung und der GRÜNEN LIGA, durchgeführt. Im Jahr 2003 übertrug die Bundesrepublik der GRÜNEN LIGA im Rahmen des Vermögens Rechts Ergänzungs Gesetzes (Verm REG) dem Verein zirka 160 Hektar aus dem Bundesvermögen im Bereich des Schutzgebietes mit dem Auftrag diesen naturnah zu bewirtschaften. Der Wald wird von den Mitgliedern betreut, Entwässerungssysteme wurden zurück gebaut und eine naturnahe Plänterwaldwirtschaft wird entwickelt. Im Juni 2003 wurde die Verordnung über die Ausweisung des Harenzacken zum Naturschutzgebiet durch den damaligen Umweltminister Wolfgang Birthler unterzeichnet. Das Schutzgebiet umfasst 1005 Hektar. Weiterhin ist der Harenzacken auch SPA-Schutzgebiet und Bestandteil des europäischen Schutzgebietes „Gransee/Zehdenick/Schnelle Havel – IBA BB 024“.
 

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