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Das Naturschutzgebiet „Klienitz“

Das Naturschutzgebiet „Klienitz“ befindet sich in der Zehdenicker- Mildenberger Tonstichlandschaft unmittelbar an der Stadtgrenze Zehdenicks. Es wurde im Dezember 2002 zum Naturschutzgebiet erklärt. Als Bestandteil des Naturparkes „Uckermärkische Seen“ sowie des FFH-Gebietes klienitz002_50 a„Mildenberger Tonstiche“ wird seine hohe Schutzwürdigkeit erkennbar. Es umfaßt eine Fläche von etwa 200 Hektar. Die Klienitz selbst ist ein Nebenarm der Havel. „Klin“ kommt aus dem Altslawischem und bedeutet „Keil“. Durch Verzweigung mehrerer Nebenarme muß es hier einst keilförmige Inseln gegeben haben. Diese Seitenarme der Havel verschwanden im 19. Jahrhundert durch Begradigung des Flußes oberhalb Zehdenicks. Die Erschließung großer Tonvorkommen ab 1888 veränderten das Gebiet nachhaltig. Im Flußveklienitz003_50  arlauf der Klienitz bauten die Ziegeleien Kinder sowie Riesenberg & Berends Ton ab. Das Restloch füllte sich mit Wasser und bildet heute den Kinderstich. Markant ist auch ein Kanalsystem, das auch zum Naturschutzgebiet gehört. Die Zehdenicker kennen es als „Pflug`s Kanäle“. Es wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von der Holzbaufirma Pflug angelegt und diente zum Holztransport von der Havel und als Holzlager. Die landwirtschaftliche Nutzung der tieferliegenden Grünlandflächen hatte den Bau von Dämmen um 1935 und 1990 sowie Wasserhaltungsmaßnahmen zur Folge. Zwischen altem und neuem Damm entstand ein ausgedehnter Flachwassersee. Die „Klienitz“ ist Lebensraum zahlreicher geschützter Arten wie Flußseeschwalbe, Großer Rohrdommel, Eisvogel und Kiebitz sowie Seerosen und Orchideen. Die GRÜNE LIGA Oberhavel möchte in Zusammenarbeit mit dem Naturpark, Naturschutzhelfern und Unterer Naturschutzbehörde den Schutz der „Klienitz“ praktisch unterstützen. Im neu entstandenen Flachwassersee gibt es mehrere Schlammbänke, deren Größe stark vom Wasserstand abhängig ist. Hier brüten Flußseeschwalben inmitten einer Möwenkolonie. Mit zusätzlichen Nisthilfen wollen wir den Bruterfolg der Flußseeschwalben unterstützen. Diese Maßnahme führen wir seit zwei Jahren durch. Im Zuge der Auswertung der Beobachtungsergebnisse wurden wertvolle Informationen über die Bestände selbst und das Leben in dieser gemischten Kolonie gesammelt, die in die weitere Arbeit vor Ort einfließen werden.

 

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